weinhandwerker aktuell 06.06.2018

Laurin schreibt:

Seit dem letzten Beitrag ist schon einige Zeit verstrichen, es war Ende April. Seither hatten wir nur noch kurze Hosen an bei der Arbeit. Dieser Turbofrühling gibt uns alle Hände voll zu tun, die Reben wachsen uns wortwörtlich davon.

Der Frühling 2018 zeigt sich in einer intensiven Pracht und im Überfluss. Der Wein, die Kirschen, Akazien, Rosen, Linden und alle anderen Pflanzen blühen prächtig!

Der Austrieb ist unfassbar schnell vorangegangen, man konnte die Reben direkt beim wachsen zusehen. Dieses Jahr hat als kühles und eher spätes Jahr begonnen. Binnen weniger Wochen hat sich der Jahrgang sehr klar in ein frühes Jahr entwickelt. Dazu haben die vielen Sonnenstunden und die hohen Temperaturen beigetragen. Die Niederschläge halten sich bei uns in Grenzen, etwas Entspannung brachten uns lokale, sanfte Gewitter die sich hier abgeregnet haben. Allerdings wird es gerade ein trockenes Jahr, auch weil wir noch hohe Niederschlagsdefizite aus dem historischen extrem trockenen Jahren 2016 – 2017 haben. Deswegen werden wir diese Woche unsere Junganlagen bewässern. Durch die ständige Tendenz der Trockenheit, müssen wir besonders sorgsam mit unseren Pflanzen und unseren Böden umgehen.
Ein großer Vorteil sind unsere Begrünungen! Diese werden gewalzt, brauchen dann noch kaum Wasser und beschatten und beschützen unseren kostbaren Boden. Da wir auch unsere alten Weingärten junghalten, setzen wir heuer wieder junge Reben dorthin wo es über die Jahre zu Ausständen bei den alten Reben gekommen ist. Diese Jungreben sind mit unserem eignen Rebholz veredelt. Dadurch sorgen wir vor, in dem wir eine bewährte Genetik weiter einsetzen.

Am 21. Mai konnten wir bereits die ersten Rebblüten in unseren frühen Lagen beim Grünen Veltliner beobachten. Nun ist die Rebblüte weitgehendst abgeschlossen. Der Fruchtansatz ist gigantisch und muss von uns nachträglich reguliert werden. Denn weniger Trauben am Stock ist später mehr Genuss und Essenz im Glas!

Im Weinkeller haben wir uns mit der Cuveetierung unseres Rotwein Cuvees „Nordwest 2016“ beschäftigt. Dieser besondere Cuvee aus Pinot Noir, Zweigelt und St. Laurent gibt es nicht alle Jahre. Er wird demnächst von uns in die Flasche gefüllt – ihr könnt gespannt sein! Genauso wie auf unseren Akazien Welschriesling 2017 – ein Welschriesling der im Akazienfass vergoren und bis jetzt gereift ist. Er bekommt diesmal ein neues Kleid von uns verpasst und wird noch im Juni erhältlich sein. Der Blaue Portugieser aus 2016 ist nun auch perfekt im kleinen Holz gereift und will auch unbedingt in die Flasche. Wir freuen uns schon sehr darauf – Rakatai Alte Reben 2016, ein herrlicher Rotwein für den Sommer … und danach!

Wenn wir gerade nicht im Weingarten oder im Keller sind, bereiten wir uns vor auf den Heurigen oder individuellen Feiern in der Weinhandwerkerei. Gerade heuer ist der Garten bei uns besonders schön und lädt zum verweilen und genießen mit lieben Menschen ein. Nancy ist gerade von diesem prächtigen „Frühling-ins-Sommer“ inspiriert und das spiegelt sich auch in ihren lukullischen Kreationen wieder – kommt und überzeugt euch selbst!

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Weinhandwerker aktuell 26.04.2018

Laurin schreibt:

April, April – Dieser April ist alles andere als typisch – im März haben wir noch klirrende Kälte und die Knospen verstecken sich tief im Holz. Jetzt sind die Temperaturen über 2 Wochen sehr sommerlich. Durch die hohen Temperaturen fließt der Saft umso schneller in die Knospen und der Austrieb geht in rekordverdächtiger Zeit voran. Beim Bluten der Reben schießt der Saft aus den Wurzeln in das Holz und lässt die Knospen antreiben. Der Saft verschließt dabei die kleinen Schnittwunden des sanften Rebschnittes. Danach gehen die Knospen in die Wolle – schwellen auf und ein kleiner zarter Trieb kommt hervor! In normalen Jahren vergehen zwischen den Bluten der Reben und dem Austrieb mehrere Tage oder Wochen – heuter ist mittlerweile schon nahezu bei allen Sorten der Fruchtansatz der Trauben von 2018 sehen – FAZINIEREND! Man kann ein deutliches Wachstum vom Morgen bis zum Nachmittag feststellen…

Wir haben uns mit dem Schnitt Zeit gelassen um die Reben zu schonen – der Rebschnitt wird in kurzen Hosen und Sonnenbrillen beendet. Nach 2 Frostjahre in Folge werden dieses Jahr die Triebe bewusst noch nicht angebunden, da wir im Falle eines Frostes mit weniger Schaden davongekommen. Nun mit der Gewissheit das in absehbarer Zeit kein Frost zu erwarten ist und das Wachstum so extrem stark ist, werden mit aller Kraft und Hingabe die Ruten in den Weingärten am Draht angebunden.

Zusätzlich haben wir uns bewusst entschieden eine Bewässerungsanlage in unserer besten und schwierigsten Weingartenlage zu errichten – der „Platte“ am Schatzberg – einer der höchsten Punkte des Pulkautals mit Blick in alle Himmelsrichtungen. Dort bildet die sogenannte Laaer Formation den Mutterboden, ein kalkhältiger Sandstein aus einer ehemaligen Brandungszone des Urmeeres. Vor 2 Jahren pflanzen wir unter schwierigsten Umständen eine neue pilzwiderstandsfähige St.Laurent Züchtung. Jedoch speichert der Sandstein kaum Wasser und die letzten Jahre werden immer trockener. Mit der neuen Bewässerung können wir den zarten kleinen Pflänzchen mit feinen Wassertropfen in den Trockenperioden helfen bis sich diese tief verwurzelt haben. ….

Im Weinkeller widmen wir uns der Cuveetierung unser Burgunder Cuvee Nordwest 2016 – eine Cuvee aus St.Laurent und Pino Noir.

Der Blaue Portugieser 2016 macht sich nach 18 Monaten Reife Zeit auf den Weg in die Flasche.

Unsere Weißweine wie der Akazien Welschriesling 2017 möchten langsam aus dem Fass heraus – in ein neues Flaschen Kleid… Alle unsere Abfüllungen sind sehr limitiert, handwerklich und einzigartig – wer auf Nummer sicher gehen will kann gerne eine Subskription abgeben.

Am Wochenende des 5+6 Mai dürfen wir Euch herzlichst zu unserer ersten Frühlings- Buschenschank einladen! Hier laufen die Vorbereitungen bereits auf Hochtouren.

Inspiriert werden wir diesmal vom jungen Grün: WeinGarten Kräuter, Spargel, junge Weintriebe und vieles mehr… Natürlich gibt es auch für Fleischliebhaber biologische und regionale Spezialitäten…

 

 

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weinhandwerker aktuell 21.02.2018

Laurin schreibt:

“Schnee, Regen ist unser Segen!”

Laurin writes: “Snow and rain are our blessings“ after the dry year 2017 – we are happy about every drop of water! … Under the earth it is very lively! In our old, arched cellar 12 meters below, deep in the middle of primordial ocean sediment, we are now creating our blends of the aged vintages 2015  & 2016. Soon you can taste them yourself!

Nach den trockenen Weinjahr 2017 – freuen wir uns über jeden Tropfen Wasser.

Zur Zeit dürfen wir uns über Schneefälle im Pulkautal freuen. Darüber freuen sich natürlich unsere Böden besonders. Den anders als Regenfälle, zieht das Schmelzwasser im idealen Fall langsam über Tage verteilt in den Boden ein. Die Grundwasserreserven füllen sich wieder auf. Man könnte es fast vergleichen wie eine leere Batterie, die gerade für den Weinjahrgang 2018 aufgeladen wird. Was uns erwartet wissen wir noch nicht, aber wir sind bereit!

Wer glaubt das im Winter in der Weinhandwerkerei nichts los ist, täuscht sich. Fleißig werden die Weingärten nach dem sanften Rebschnitt geschnitten, unsere alten erfahrenen Weinreben werden nach und nach verjüngt. Unsere Kulturlandschaft, die uns sehr am Herzen liegt, wird rund um unsere WeinGärten gepflegt.

Außerdem bringen wir gerade Pferdemist aus der Umgebung in unsere geschwächten Lagen zur Regeneration. Unter der Erde ist es zurzeit sehr lebendig! In unserem alten Gewölbe 12 Meter tief unter der Erde, tief inmitten der Sedimente des Urmeeres kreieren wir gerade unsere Cuvees aus den gereiften Jahrgängen 2015 & 2016. Wie es schmeckt, davon könnt ihr Euch bald selbst überzeugen!

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catch the sun – unser weinviertel dac sechs Hände ist jetzt erhältlich!

love in a bottle

Selektion Extrem aus 2 Lagen. Pure Frucht und Mineralik, erstaunliche Fülle mit wenig Alkohol, 11,3 %, 1,0 Restzucker  >>>  Go to shop

Der Jahrgang 2017 war für uns Weinhandwerker der spannendste seit langem. Ein harter Winter, Spätfrost im April und ein langer, trockener Sommer. Das Finale für den Jahrgang 2017 war ein sonniger, kalter und durchmischter Herbst.
Genau so spannend wie der Jahrgang ist unser Grüner Veltliner Sechs Hände DAC 2017 – Selektion Extrem – nur die schönsten Beeren von Hand selektioniert dürfen mit in den Keller und Wein werden! Unser Grüner Veltliner Sechs Hände DAC 2017 spiegelt unsere Arbeit als Winzer mit der Rebe, dem Boden und dem Klima – Pure Lebensenergie steckt in jeder Flasche!

Vintage 2017 was one of the most exciting we have ever experienced. Hard winter, late frost in April and a long, dry summer, ending with a cold, variable fall with lots of sunshine. Our Grüner Veltliner Sechs Hände (Grüner Veltliner Sechs Hände DAC 2017 (“Six Hands” DAC ) is just as exciting as the vintage itself – Extreme Selection – only the most beautiful grapes chosen by hand may come into our cellar and become wine! Our Grüner Veltliner Sechs Hände DAC 2017 reflects our work as winemakers with our vines, soil and climate – Pure life energy fills each and every bottle!

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WE GOT SOUL ≈ 27.-28.01 AUSG’STECKT ≈ GERALD ETZLER SPIELT AM SAMSTAG

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weinhandwerker aktuell – 17.01.2018

Unser Sohn Laurin ist nun hauptberuflich Winzer bei uns in der Weinhandwerkerei! Nach seinen Weinwanderjahren, Auslandsberufserfahrungen und Ausbildungen hat er sich nun entschieden gemeinsam mit Nancy & Harald die Zügel in die Hand zunehmen um seine Zeit, Ideen und Energie in den Familienbetrieb zu investieren. Vorwärts!

 

 

Nach dem extrem trockenen Weinjahr 2017 freuen sich unsere Weingärten über den so dringenden winterlichen Niederschlag, manchmal Schnee, meistens Regen. Jetzt werden die Wasserreserven wieder aufgefüllt. Seit den Feiertagen ist es sehr ruhig in den Weingärten, dafür schöpferisch-kreativ im Büro – neue Ideen entstehen für das kommende Weinjahr – lasst euch überraschen…! Mit der Ruhe im Weingarten ist es auch bald wieder vorbei denn wir beginnen nun mit dem sanften Rebschnitt. Ziel ist es das Wachstum und den Ertrag für den kommenden Jahrgang zu lenken, ohne den Rebstock dabei zu verletzen. Denn die alten Rebstöcke sind jene die wirklich interessant für uns als Winzer sind. Aber nur ein vitaler Rebstock ist ein wertvoller, dabei ist der sanfte Rebschnitt auschlaggebend um möglichst lange mit diesen alten Reben zusammen zu arbeiten. Diese Arbeit benötigt viel Erfahrung, Einfühlsamkeit und Gespür für die Rebe. Unsere ältesten Stöcke sind weit über 60 Jahre.

Zugleich ist auch unter der Erde im Weinkeller „allerhand“ zu tun. Wir cuvettieren unsere nächsten Rotweinjahrgänge 2015 und bringen die 2017 Rotweine in den Sandkeller, 12 Meter tief in den Bauch der Erde. Diese Weine kommen nun in zu jeden Wein passende, sorgsam ausgewählte Barriquefässer.

Der erste 2017er Weißwein ist gefüllt – unser genialer Satz „Schmeckata 2017“ wurde vor Weihnachten zum richtigen Mond auf Flasche gezogen und ist nun bereit Freude & Sonne zu verbreiten! Alle anderen Weißweine dürfen noch weiter reifen…

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weinhandwerker aktuell – 29.11.2017

Gut Ding braucht Weile – vor allem die Vermehrung des Schönen!

Seitdem 2002 Harald Michael Seymann mit seinen Bruder Alexander den väterlichen Betrieb übernommen hat, stand stets der ökologische Gedanke im Vordergrund. Nach und nach wuchs durch unser gemeinsames werken, unsere Erfahrungen und den stetigen Austausch das Konzept der Weinhandwerkerei. Dies wurde durch den Eintritt von Sohn Laurin in die Weinbauschule Krems bestärkt. Auch Harald hat im Jahr 2009 den Bio Zertifikatskurs in Krems absolviert. 2011 wurde der Hauptwohnsitz von Alland im Wienerwald direkt zum Weingut nach Karlsdorf verlegt. Jetzt war es täglich möglich die Hand am Weinstock zu haben. Und spätestens nach der Ausbildung Laurins und seiner Rückkehr aus seiner Zeit bei einen der bekanntesten biodynamischen Weingütern in Neuseeland 2015 war klar was wir wollen: das Ziel der Weinhandwerkerei ist es unsere alten Wein-Gärten zu revitalisieren und zu beleben und durch unsere Arbeit mit der Natur und dem Wein ein ökologisches Paradies aus jedem Wein-Garten zu machen. Aus den Trauben von unseren blühenden und voller Lebenskraft strotzenden WeinGärten keltern wir Weine, welche unsere Landschaft, das Klima, den Boden und die Facetten des einzelnen Jahrganges schmeckbar machen. „Seymann´s flüssige Landschaft™“ steht für langlebige & ausdrucksstarke Weine im Einklang mit Muttererde! Diese werden durch das Kern-Team der 6 Hände geschaffen – Nancy, Harald und Laurin.

Diese Ziele sind nur im Sinne einer ganzheitlichen biologischen Bewirtschaftung zu erreichen. Seit 2013 haben wir in der Weinhandwerkerei endlich unseren eigenen Traktor und können dadurch effektiv die Pflanzenstärkung betreiben. Das bedeutet zum Beispiel Pflanzenschutz in der Nacht um den höchsten Wirkungsgrad zu erreichen und Insekten zu schonen. Biodynamische Präparate werden unterstützend zur Belebung der Böden und der Pflanzen von Hand zum richtigen Zeitpunkt ausgebracht.

Seit dem Wirtschaftsjahr 2014, also seit dem wir unseren eigenen Traktor haben, arbeiten wir konsequent rein biologisch. Allerdings mussten wir als junger Betrieb mit unseren Erfahrungen wachsen um diesen offiziellen Schritt der Bio Umstellung zu wagen. Den wir waren so sehr damit beschäftigt unsere WeinGärten zu beleben das wir schlicht keine Zeit für den bürokratischen Mehraufwand und Kontrollen hatten. Im Dezember 2016 war es dann soweit, wir hatten uns dazu entschieden den Bio Kontrollvertrag, bei Bio Garantie Austria zu unterschreiben. Das bedeutet wir sind nun offiziell ein Betrieb der sich in Bio Umstellung befindet. Das Umstellungsprozedere dauert 3 Jahre. Somit werden wir mit der Ernte 2020 offiziell ein EU Biosiegel auf unseren Etiketten haben.

Am 15.11.2017 haben wir unsere erste offizielle Bio Austria Garantie Kontrolle mit Bravur Bestanden!

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WEINHANDWERKER AKTUELL – 15.11.2017

Laurin schreibt:

Nach der Lese ist vor der Lese

Der Jahrgang 2017 liegt nun wohlbehütet nach einer sehr intensiven Weinlese in unserem Weinkeller. Dort ist es jetzt auch stiller geworden. Die Gärung ist nahezu komplett bei allen Weinen abgeschlossen. Jetzt geht es um die Reifung unserer Weine, das braucht Zeit. Zart werden die Weine auf der Feinhefe aufgerührt, wir kosten, beobachten und erfreuen uns an den herrlichen Aromen und Geschmäckern der neuen Weine! Ihr könnt gespannt sein! Unser genialer Satz – „Schmeckata 2017“ ist jetzt genau richtig und macht sich deswegen am Weg in die Flasche. Alle anderen Weine sollen reifen und ihre Aromen weiterentwickeln. Unsere Rotweine übersiedeln jetzt allmählich nach der Gärung im großen Gebinde in unseren alten Weinkeller, dort reifen sie dann 12Meter tief im Bauch der Erde in Barriquefässern.

Auch wenn die Weinlese vorüber ist und die Blätter bereits gefallen sind so sind wir im Weingarten zurzeit sehr tatkräftig. Denn nach der Lese ist vor der Lese. Um unsere Böden belebt und vielfältig zuhalten erneuern wir in einem regelmäßigen Zyklus unsere Begrünungen. Diesmal haben wir im Oktober die Hälfte unserer Flächen mit neuen Sämereien angelegt. Nach dem extremen Weinjahr 2017 welches durch Spätfrost im Mai und der bis vor kurzen andauernden Trockenheit geprägt war, arbeiten wir eifrig daran unsere Böden für Jahre wie 2017 fit zu machen. Deshalb bringen wir zurzeit unseren eigenen Kompost in die Weingärten und dazu ergänzend ein vulkanisches Tonmineral „Vermiculit“ aus. Dieses Tonmineral unterstützt uns sehr beim Humusaufbau, dadurch wird der Boden elastischer und kann Wasser viel besser speichern deshalb wird der Weinstock auch in solchen Jahren gut mit allem versorgt was er aus der Erde benötigt.

Der Boden ist unser allerhöchstes Kapital, wir hegen und pflegen ihn wie unseren größten Schatz, damit auch unsere Kindes Kinder sich über den Geschmack, die Einzigartigkeit unseres Weines und des Terrors erfreuen können.

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Weinhandwerker Aktuell – 08.08.2017

Laurin schreibt:

Das extrem herausfordernde und trockene Jahr 2017 hat uns in den letzten Wochen endlich den so dringend notwendigen Niederschlag gebracht. Dennoch, viele Reben sind von der langen Trockenperiode gekennzeichnet. Bei solchen Reben wird der Ertrag bewusst noch weiter reduziert um den Pflanzen Stress abzunehmen. Wir sind täglich darum bemüht unsere WeinGärten in Balance zu halten.

Nach dem Regen kann man sofort die unglaublich beeindruckende Regenerationskraft von Mutternatur bewundern, innerhalb weniger Tage ist das Land sofort wieder grün. Dort wo erst alles verdorrt war, treibt jetzt neues Grün. Die Begrünungen die wir im Frühling eingesät haben treiben jetzt aus! Man hat das Gefühl die WeinGärten finden wieder ihr Gleichgewicht – nach so vielen Tagen brütender Hitze an denen die Pflanzen um ihr Überleben gekämpft haben, kehrt wieder Entspannung und Harmonie ein.

Jetzt lässt sich auch schon die kommende Ernte erahnen, die Rotweinsorten haben vor einigen Tagen begonnen sich umzufärben. Je nach Sorte sind die Trauben schon fast vollkommen umgefärbt. Die Beeren nehmen an Größe fast täglich zu und werden auch schon langsam weich. Die Reifephase hat begonnen! Der Zuckergehalt und das Aroma der Beeren steigen spürbar jeden Tag. Im Keller haben wir mit den Lesevorbereitungen schon gestartet und die Weinlese rückt täglich näher. Wir freuen uns!

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SOMMERLAUNE ≈ taste of summer

Ein Lieblingsrezept aus meiner Buschenschank-Küche. Gutes Gelingen
//  For everyone who asked about my recipe last weekend, here you go … Cheers, Nancy

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