Weinhandwerker Aktuell – 08.08.2017

Laurin schreibt:

Das extrem herausfordernde und trockene Jahr 2017 hat uns in den letzten Wochen endlich den so dringend notwendigen Niederschlag gebracht. Dennoch, viele Reben sind von der langen Trockenperiode gekennzeichnet. Bei solchen Reben wird der Ertrag bewusst noch weiter reduziert um den Pflanzen Stress abzunehmen. Wir sind täglich darum bemüht unsere WeinGärten in Balance zu halten.

Nach dem Regen kann man sofort die unglaublich beeindruckende Regenerationskraft von Mutternatur bewundern, innerhalb weniger Tage ist das Land sofort wieder grün. Dort wo erst alles verdorrt war, treibt jetzt neues Grün. Die Begrünungen die wir im Frühling eingesät haben treiben jetzt aus! Man hat das Gefühl die WeinGärten finden wieder ihr Gleichgewicht – nach so vielen Tagen brütender Hitze an denen die Pflanzen um ihr Überleben gekämpft haben, kehrt wieder Entspannung und Harmonie ein.

Jetzt lässt sich auch schon die kommende Ernte erahnen, die Rotweinsorten haben vor einigen Tagen begonnen sich umzufärben. Je nach Sorte sind die Trauben schon fast vollkommen umgefärbt. Die Beeren nehmen an Größe fast täglich zu und werden auch schon langsam weich. Die Reifephase hat begonnen! Der Zuckergehalt und das Aroma der Beeren steigen spürbar jeden Tag. Im Keller haben wir mit den Lesevorbereitungen schon gestartet und die Weinlese rückt täglich näher. Wir freuen uns!

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SOMMERLAUNE ≈ taste of summer

Ein Lieblingsrezept aus meiner Buschenschank-Küche. Gutes Gelingen
//  For everyone who asked about my recipe last weekend, here you go … Cheers, Nancy

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weinhandwerker aktuell 20.07.2017

Alles machen wir für unsere Jugend – Wasser ist Leben

Laurin schreibt:

Wir erleben zur Zeit einer der trockensten Perioden seit Jahrzehnten. Seit Jahresbeginn messen wir gerade einmal 120mm Niederschlag. Nahezu jedes Gewitter ist an uns vorbei gezogen.

Damit stellen sich für uns völlig neue Herausforderungen im WeinGarten. Wir reduzieren bewusst noch mehr als sonst üblich unsere Erträge. Unser Ziel ist es auch in extremen und schwierigen Jahren fruchtige, harmonische, langlebige Weine zu vinifizieren. Das bedeutet noch mehr wohl überlegte Handarbeit im WeinGarten.

Unsere Begrünungen zwischen den Reben werden auf Grund der Wasserkonkurrenz gewalzt. Dadurch werden die Pflanzen abgeknickt und benötigen weniger Wasser. Trotzdem können unsere Nützlinge so mit uns den WeinGarten in Balance halten und der Boden ist vor direktem Sonnenlicht geschützt.

Die alten erfahrenen Reben haben tiefe Wurzeln und können sich besser mit Wasser aus der Tiefe versorgen. Unseren jungen WeinGärten müssen wir allerdings helfen: einmal in der Woche gießen wir zu Zweit händisch unsere jungen Reben.

Weil es nahezu jeden Tag über 30 Grad Celcius erreicht, arbeiten wir nur von Sonnenaufgang bis maximal zu Mittag. Sonst ist es unerträglich heiß. Auch unsere Pflanzenstärkungspräparate können wir auch aufgrund der singenden Hitze nur in der Nacht ausbringen.

Wir SeyMänner/Frauen betreuen unsere Reben persönlich und intensiv. Durch die heurige extreme Trockenheit liegt der notwendige Einsatz sogar für unsere Maßstäbe weit über dem Durchschnitt. Wir freuen uns auf heilenden Regen um auch unser persönliches Leben wieder zu entschleunigen.

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WEINHANDWERKER AKTUELL 30.06.2017

Michal giesst die Jungen beim Sonnenaufgang vor der grossen Hitze

Laurin schreibt:

Die längsten Tage des Jahres werden immer kürzer seit der Sommersonnwende am 21. Juni   und wir geniessen (!?) einen echten, heissen Sommer. Allerdings rutschen unsere Reben von einer Extremen in die Nächste. Nach dem Frostnächten im Mai bleibt der so wichtige Regen für unsere Reben aus. Seither kämpfen wir gegen eine anhaltende Trockenperiode.

Das bedeutet wir investieren noch mehr intelligente Handarbeit in unseren WeinGärten um mit dem vorhandenen Wasserreserven im Boden hauszuhalten. Nur unsere junge Reben, die noch nicht über ausreichend tiefe Wurzeln verfügen müssen wir mindesten ein mal wöchentlich händisch bewässert werden.

Unsere Dauerbegrünung zwischen den Reben wird gewalzt – dadurch bleibt die Artenvielfalt bestehen und schützt unseren kostbaren Boden.

Die Weinblüte ist komplett abgeschlossen und leutet nun die Reifeetappe bis zur Weinlese ein! Unsere Reben halten sich tapfer und freuen sich mit uns auf lebensnotwendigen Regen, der hoffentlich bald ins Pulkautal kommt.

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DER WEINHANDWERKER AKTUELL 10.2016

DAS WEINJAHR 2016 / Nach den Spätfrösten im Frühjahr, haben sich unsere WeinGärten erstaunlich schnell und gut erholt. Dennoch was abgefroren ist, kann nicht mehr ersetzt werden. Durch den warm-feuchten Sommer, war unsere größte Herausforderung die Pilzkrankheit Peronospora. Diese wurde mit viel Handarbeit am Weinstock und biodynamischen Präparate gewissenhaft im Zaum gehalten und abgeheilt. Nach all diesen Anstrengungen wurden wir – Weingarten und Winzer – mit einem ungewöhnlichen, beständigen, sonnigen Herbst beglückt.

Trockenheit und Hitze bei der Lese brachten uns ordentlich ins Schwitzen. Die Aufgabe war es die kostbaren, handselektionierten Trauben möglichst kühl in den Keller zu bekommen, wo die genaue und liebevolle Begleitung des Weinmachens beginnt.

Jenny, vielseitige Weinhandwerkerin und Physiotherapeutin,
pflegt und hegt die Holzfässer
Neue Holzfässer werden mit Pulkautaler Bienenwachs versiegelt. In den Fässern gärt der Wein in Ruhe vor sich hin. Die akustische Gärung – blubbern und schmatziges glucksen, mal Moll, mal Dur – hört sich jeden Tag anders an, so wie der Geschmack des werdenden Weines sich ändert, den wir öfters am Tag kosten müssen. Ein unwiederholbares Konzert und Musik für unsere Ohren!
Und wie präsentiert sich der Jahrgang 2016 am Gaumen? Die Weine zeigen sich jetzt schon sehr dicht, harmonisch und konzentriert. Heuer hatten wir kleine Beeren mit viel Inhalt. Der genaue Charakter wird sich mit der Zeit offenbaren.Noch gibt es jetzt zu tun im Weingarten. Nach biodynamischen Prinzipien wird der Kreis vollendet, indem nach der Lese selbst-gemachter Kompost von Traubenschalen und Kernen (Trester) der letzten Ernte 2015 zusammen mit vulkanischem Tonmineral in die WeinGärten ausgebracht wird. So arbeiten wir zusammen mit dem Bodenleben (ja, die Erde lebt!) in Dankbarkeit für das was wir ernten durften und um den Humusaufbau für die Zukunft zu unterstützen.

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UNSERE PORTUGIESER REVOLUTION

Thank you Petra Bader, author.

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sn seymann blauer portugieser 30-04-2016

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ANIMA lässt es knallen!

We were surprised and happy to hear from our new ‪#‎winelover‬ yesterday ‪#‎anima‬ ‪#‎wildesweib‬ ‪#‎lassesknallen‬: Guten Morgen! Die ANIMA 2013 Brut Reserve war nichts weniger als sensationell, die ganze Familie hat geklatscht, BRAVO BRAVO für diesen Sekt. Bis bald im Pulkautal und guten Rutsch! LG Norbert T. Fiedler
Dir auch lieber Norbert T. Fiedler, Wir lassen auch die Anima Korken knallen am Sylvester, vielleicht noch früher auch, es sind doch die Rauhnächte *.*.* ‪#‎rauhnacht‬ 5 … who wants to take a walk on the wild side with ANIMA and me? Anima´s great with everything from pickles(!) to cheese to pasta to spicy stuff and smoked meat, fish, even chocolate … or absolutely naked!!!!

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Seymann´s Blauer Portugieser im ORF TV – Video

the wine doctor recommends it!!!

the wine doctor recommends it!!!

Diva im Weingarten bei uns im ORF TV  https://www.facebook.com/video.php?v=10200790239020525&set=vb.1299531503&type=2&theater

See why we love this out-of-fashion variety so much!

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WINTER IS HERE

gestern im weingarten / fragile beauty and unexpected colors in our garden of wine

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auf natürliche weise balancieren – natural balance

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In the vineyards after the vintage now, we give the earth some good stuff:
Vermiculith stammt aus der aufschmelz Zone der erdvulkane. Weltweit in Minen abgebaut, variiert es in verschiedenen Zusammensetzungen, je nach entstehung der erdgeschichtlichen urgesteine. Unseres enthält wertvollste Spurenelemente und besonders viel Kalium, damit können wir defizite  im Boden auf natürliche weise balancieren, zusammen mit Kompost.  Boden und Pflanzen finden wieder in einen ursprünglichen seinszustand zurück…danke an Rolf Pretterebner, Plant & Partners.

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